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Wärmepumpen - Heizen mit Energie aus der Umwelt

Ölheizung kaufen
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Stark im Trend: Immer mehr Wärmepumpen im Heizungskeller


Immer mehr Bauherren und Hausbesitzer heizen mit einer Wärmepumpe

Immer mehr Verbraucher entscheiden sich für eine Wärmepumpe. So bestätigt der Bundesverband Wärmepumpe e.V. (bwp) neue Rekorde für das Jahr 2020. Allein im ersten Halbjahr stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum demnach um 23,5 Prozent. Ein Grund dafür: Die deutlich besseren Förderbedingungen im BAFA-Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“. Während die Umweltheizung im Neubau bereits auf Platz eins der beliebtesten Heizungsarten steht, hält sie in Kombination mit effizienten Gasbrennwertgeräten auch in Bestandsgebäuden Einzug.

EINFACH ZUR NEUEN WÄRMEPUMPE


Wärmepumpen-Trend setzt sich weiter fort

Wie die kürzlich veröffentlichte BDH/BWP-Absatzstatistik zeigt, stiegen die Absatzzahlen für Wärmepumpen im letzten Jahr noch einmal kräftig an. Insgesamt verkauften die Hersteller 2020 120.000 Wärmepumpen – und damit 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Ein Trend, der sich bereits nach dem 1. Halbjahr abzeichnete. Das Wachstum im Bereich Wärmepumpe nahm damit im letzten Jahr noch einmal richtig Fahrt auf, wie die folgende Grafik zeigt:


Hohe Förderung lässt Nachfrage stark steigen

Ein Grund für die stark wachsende Nachfrage liegt in den bereits umgesetzten Maßnahmen des Klimaschutzpaketes 2030. Allen voran die Verbesserung der Förderkonditionen für Umweltheizungen. So vergibt der Staat seit Januar 2021 Zuschüsse in Höhe von 35 Prozent für die Installation einer Wärmepumpe. Für Hybridheizungen, die die Umweltheizung mit der Gasbrennwerttechnik kombinieren, erhalten Sanierer immerhin Zuschüsse in Höhe von 30 Prozent für die Komplettanlage. Wer gleichzeitig eine alte Ölheizung austauscht, bekommt 10 Prozent Förderung extra.


BEG und CO2-Abgabe sorgen für anhaltenden Trend

In Zukunft schaffen BEG und CO2-Steuer weitere Anreize für den Umstieg auf die Wärmepumpentechnik. Während die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) den Zugang zu Fördermitteln vereinfachen soll, verteuert die CO2-Abgabe fossile Rohstoffe. Sie kommt 2021 und sorgt dafür, dass die jährlichen Gas- und Ölheizkosten bis 2025 um 100 bis 250 Euro pro Haushalt ansteigen. Wärmepumpen, die einen Großteil der Heizwärme kostenfrei aus der Umwelt beziehen, arbeiten hingegen wirtschaftlicher. Sie sorgen oft für niedrigere Heizkosten und rechnen sich schon nach wenigen Jahren.

Dass der Wärmepumpen-Trend wichtig für die Energiewende ist, belegen auch Untersuchungen von AGORA Energiewende, BDI und dena. Demnach soll der heutige Bestand von etwa einer Million installierten Heizgeräten bis 2030 auf etwa acht Millionen ansteigen.

In einer Studie des Lehrstuhls für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik der Technischen Universität München wird detailliert auf die energiewirtschaftliche Bewertung der Wärmepumpe in der Gebäudeheizung eingegangen. Die vollständige Studie aus dem Jahr 2013 finden Sie hier.


Fachkräftemangel als Nadelöhr in der Heizungsbranche

Wie in vielen Geschäftsbereichen muss auch die SHK-Branche in Zukunft vermehrt mit einem Fachkräftemangel kämpfen. So zeigen die Ergebnisse der Prognos-Studie „Fachkräftebedarf für die Energiewende in Gebäuden“, dass bis zum Jahr 2025 bereits 40.000 Fachhandwerker fehlen werden. Ein Grund dafür ist der durch die Energiewende stark angestiegene Sanierungsbedarf. Um bestehende Handwerker weiterzubilden, haben bwp und VDI (Verein Deutscher Ingenieure) ein gemeinsames Schulungskonzept zum „Sachkundigen für Wärmepumpensysteme“ erarbeitet. Solche Maßnahmen sind wichtig für die Energiewende und müssen auch auf politischer Ebene mehr Unterstützung und Beachtung finden, weiß bwb-Geschäftsführer Dr. Martin Sabel.


Unwissen bei Sanierern verhindert teilweise den Umstieg

Während der aktuelle Trend auch auf die Neubauanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zurückzuführen ist, zeigt sich im Bestand noch ein etwas anderes Bild. Denn hier steigen durch niedrige Gas- und Ölpreise noch zu wenige auf die Umweltheizung um. Ein weiterer Grund: Große Teile der Bevölkerung glauben, dass es sich bei den Anlagen nicht um vollwertige Heizgeräte handele. Mit der attraktiven Förderung für Gas-Wärmepumpen-Hybridheizungen und den steigenden Kosten fossiler Rohstoffe durch die CO2-Steuer dürfte sich das in Zukunft allerdings ändern.


Auch im Altbau spielen Wärmepumpen ihre Stärken aus

Wärmepumpenheizungen setzen auf kostenfreie Energie, die in der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser gespeichert ist. Sie funktionieren wie eine Art umgekehrter Kühlschrank und sind vor allem im Neubau besonders effizient. Aber auch im Altbau spricht oft nichts gegen den Einbau der modernen Anlagen. Hier arbeiten sie aber nur dann sparsam, wenn sich das Haus durch große Heizkörper oder Flächenheizsysteme auch mit geringen Vorlauftemperaturen beheizen lässt.

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Hybride Heizsysteme: Wärmepumpe und Kessel in Kombination

Wer unsicher ist, kann auch den Gas- oder Ölkessel mit einer Wärmepumpe ergänzen. Diese heizt dann über weite Teile des Jahres günstig und umweltfreundlich, während der Kessel nur noch an knackig kalten Tagen anspringt. Das schont die Heizkosten und sorgt zusätzlich für Sicherheit.


Günstig, sauber und langlebig: Die Vorteile einer Wärmepumpe

Egal ob Neubau oder Sanierung: Wer sich für eine Wärmepumpenheizung entscheidet, hat viele Vorteile. Ganz vorn steht die Effizienz der Geräte. Mit einer Kilowattstunde Strom holt man bis zu vier Kilowattstunden kostenfreie Umweltwärme ins Haus. Neben den Energiekosten sinken dabei auch die Emissionen. Die Heizgeräte entlasten die Umwelt, schonen fossile Ressourcen und gelten als besonders sicher. Ein weiterer Vorteil: Ohne Schornstein entfällt auch der regelmäßige Besuch und die Kosten für einen Schornsteinfegers.


Hohe staatliche Fördermittel bei der Heizungssanierung

Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erhalten Sanierer attraktive Fördermittel für die Wärmepumpe. Zur Wahl stehen dabei Zuschüsse sowie zinsgünstige Darlehen mit hohen Tilgungszuschüssen (Darlehensvariante ab 01.07.2021), die Hausbesitzer über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beziehungsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bekommen. Bis einschließlich Juni 2021 besteht außerdem die Möglichkeit, Zuschüsse vom BAFA mit einem günstigen Ergänzungskredit aus dem KfW-Programm 167 zu kombinieren.

Die Höhe der Zuschüsse hängt von der Art der alten und neuen Heizung ab, wie die folgende Übersicht zeigt:

    • 30 Prozent für Hybridheizung aus Gas-Brennwerttherme und Wärmepumpe
    • 35 Prozent für eine neue Wärmepumpe
    • 10 Prozent extra für den Austausch einer Ölheizung
    • 5 Prozent extra für Umsetzungen von Maßnahmen aus einem BAFA-Sanierungsfahrplan (iSFP)

Insgesamt bekommen Sanierer über den Programmteil „Einzelmaßnahmen“ der Bundesförderung (BEG EM) Zuschüsse in Höhe von 20 bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten. Neben der Demontage der Altgeräte zählen dazu auch Kosten für die Anschaffung sowie die Montage der Wärmepumpe oder Umfeldmaßnahmen wie den Austausch von Heizflächen.

Wenn Sie sich einen genauen Überblick über die möglichen Fördergelder beim Kauf einer Wärmepumpe machen möchten, können Sie sich auf unserer Spezialseite zur Förderung Wärmepumpe informieren.


Wichtig zu wissen is
t, dass die Förderung unbedingt vor der Vergabe von Liefer- und Leistungsverträgen über die Webseite des BAFA zu beantragen ist. Wer den Antragszeitpunkt verpasst hat, kann stattdessen den Steuerbonus für die Sanierung oder den Steuerbonus für Handwerkerleistungen nutzen. Beide lassen sich rückwirkend beantragen.

Übrigens: Über den Programmteil „Wohngebäude“ (BEG WG) gibt es Zuschüsse und Darlehen mit Tilgungszuschüssen ab Juli 2021 auch im Neubau. Voraussetzung ist der Bau eines Effizienzhauses. Fördermittel bekommen Bauherren dann jedoch für die gesamten Baukosten. Die Zuschuss- beziehungsweise Tilgungszuschuss-Höhe hängt dabei vom Effizienzhaus-Niveau ab und reicht von 15 bis 27,5 Prozent. Bis Juni 2021 gibt es Darlehen mit Tilgungszuschuss noch über das KfW-Programm 153.


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Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH
Bild: Bosch Thermotechnik GmbH

 
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